weiter.digital diskutiert Projektstand mit Weiterbildungspraktikern

Zum VSBI Regional-Treff Dresden am 27.10.2020 bei Donner+Kern gGmbH kamen die Mitglieder des Verbandes aus ganz Ostsachsen zusammen, um sich zum Themenkomplex Digitalisierung in der Weiterbildung zu informieren und auszutauschen. Dr. Jörg Neumann vom Medienzentrum der TU Dresden eröffnete die Veranstaltung mit seinem Impulsvortrag zu „Corona als Antrieb für die Digitalisierung in der Bildung“ ab und lud dazu ein, Bedeutung und Potenziale digitaler Lernwerkzeuge im Kontext der aktuellen Situation zu diskutieren.

Weiterbildung durch weiter.digital: Wissenschaft trifft Praxis

Im Anschluss präsentierten die Projektmitarbeiter*innen Jonathan Dyrna und Nicole Filz den aktuellen Stand und bisherige Ergebnisse bei der Realisierung von „weiter.digital“ und informierten zu Inhalten und Zielen des Projektes. Neben technischen Einblicken und didaktischen Konzepten wurden insbesondere auch praktische Anwendungsmöglichkeiten für interessierte Bildungsunternehmen erläutert. Dabei kamen u.a. auch Fragen zum Datenschutz und zu digitalen Kompetenzen allgemein sowie zu betrieblichen Lernumfeldern und benachteiligten Zielgruppen im Besonderen zur Sprache.

Der ehrliche und offene Austausch in einer konstruktiven Diskussion mit wohlwollender Atmosphäre war für alle Beteiligten ein informativer Hinzugewinn: die Projektmitarbeiter*innen konnten sich authentische Einblicke aus der realen Praxis beruflicher Weiterbildung verschaffen und wurden für deren besondere Bedingungen und Belange sensibilisiert, während die anwesenden Vertreter*innen der Bildungsdienstleister Informationen zu innovativen Lernmedien und Weiterbildungswerkzeugen aus erster Hand erhielten.

Die Einstellungen in den KKU stimmen – Präsentation auf der GeNeMe 2020

Unter dem Titel „Betriebliche Weiterbildung in sächsischen Klein- und Kleinstunternehmen – arbeitsplatzintegriert und digital gestützt?“ referierten die „weiter.digital“-Projektmitarbeiter:innen der Technischen Universität (TU) Dresden auf der Jahrestagung der „Gemeinschaften in Neuen Medien (GeNeMe*)“ am 08.10.2020 zum aktuellen Weiterbildungsverhalten in Kleinst- und Kleinunternehmen (KKU) im Bundesland Sachsen. Dabei präsentierten Jonathan Dyrna, Julia Zawidzki und Nicole Filz ausgewählte Ergebnisse der Ausgangsanalyse des Projekts. Sie basierten auf einer Befragung von insgesamt 33 sächsischen KKU.

Abb. 1: Jonathan Dyrna (TU Dresden) präsentiert ausgewählte empirische Projektergebnisse auf der GeNeMe 2020

Die durchgeführte Analyse zeigt, dass die KKU den Empfehlungen der Fachliteratur zunehmend folgen und für die Weiterbildung ihrer Mitarbeitenden neben den herkömmlichen Präsenzschulungen in etwa mittlerer Häufigkeit auch reine Online-Formate einsetzen (siehe Abb. 2). Blended-Learning-Formen kommen dagegen nur vereinzelt zum Einsatz. Das könnte damit zusammenhängen, dass diese Umsetzungsform, die sich in der Lernforschung als besonders effektiv erwiesen hat, einen verhältnismäßig hohen Gestaltungs- und Durchführungsaufwand erfordert. Die Weiterbildungsmaßnahmen finden nach wie vor häufiger außerhalb des Arbeitsplatzes als arbeitsplatzintegriert statt, wobei die letztgenannte Form inzwischen bereits durchschnittlich häufig eingesetzt wird.

Abb. 2: Häufigkeit der Umsetzung und Beurteilung verschiedener Weiterbildungsformen in den befragten KKU

Interessant ist hierbei, dass die befragten Akteure allen untersuchten Weiterbildungsformen – mit geringfügigen Abstrichen beim Blended Learning – sehr positiv gegenüberstehen. Dabei unterscheiden sich die Führungskräfte in ihren Einstellungen nicht (nennenswert) von den Mitarbeitenden, die keine Führungstätigkeit ausüben. Die Ergebnisse zeigen, dass mit der Bereitschaft der beteiligten Akteure eine wesentliche Voraussetzung für den Einsatz von digital gestützten und arbeitsplatzintegrierten Weiterbildungsformaten gegeben ist. Sie bilden eine fruchtbare Basis für die arbeitsplatzintegrierte Erprobung der digitalen Lernwerkzeuge, die derzeit im Projekt „weiter.digital“ entwickelt werden, in den KKU.

*Die GeNeMe ist eine jährlich stattfindende Tagung, die Wissenschaftler:innen und Praktiker:innen aus verschiedensten Fachrichtungen – wie beispielsweise der Informatik, der Bildungs- und Informationswissenschaft sowie der Wirtschaftswissenschaft – zu interdisziplinären Dialog einlädt. Sie können den zugehörigen Tagungsband mit dem Titel „Communities in New Media. From hybrid realities to hybrid communities“ hier kostenlos herunterladen.

Potenziale der Digitalisierung im Bildungsbereich nutzen!

Der 8. nationale Bildungsbericht „Bildung in Deutschland 2020“ konzentriert sich in seinem Schwerpunktkapitel auf die Bildung in einer digitalisierten Welt und unterstreicht die Potenziale der Digitalisierung, welche insbesondere durch die Corona-Pandemie als Chancen hervortreten. Er verweist aber zugleich auch auf bestehende Probleme bzw. Herausforderungen: eine zeitgemäße technische Ausstattung der Bildungseinrichtungen und Bedarf adäquater Qualifizierung der pädagogischen Fachkräfte.

Professor Dr. Kai Maaz konstatiert als Direktor des DIPF und Sprecher der Autorengruppe des nationalen Bildungsberichts, dass die Digitalisierung auch im Bildungswesen kontinuierlich an Dynamik gewinne und Bildungseinrichtungen stärker denn je gefordert seien, digitale Kompetenzen zu vermitteln, da immer mehr Lehrende und Lernende die flexiblen Einsatzmöglichkeiten der digitalen Medien nutzen. Demgegenüber fehle es bislang allerdings an einer überzeugenden und abgestimmten Strategie für die Bildung in einer digitalisierten Welt, bilanziert der Bildungsforscher.

Die Bestandsaufnahme des Bildungsberichts zielt neben der akuten Problematik, den Zugang zu Bildung im Zuge der Corona-Pandemie aufrechtzuerhalten, insbesondere auf die folgenden drei zentralen Herausforderungen für Bildung in einer digitalisierten Welt: Erreichbarkeit, Chancengerechtigkeit und Vergleichbarkeit.

Erreichbarkeit

Der permanente Wandel der technischen Rahmenbedingungen bringt neue Anforderungen und neue Möglichkeiten mit sich und erfordert damit stetige Veränderungen seitens der Bildungsinstitutionen. Beispielsweise ist die Digitalisierung der Infrastruktur zwar notwendig, aber nicht hinreichend. Vielmehr braucht es Konzepte, um digitale Technologien entlang der Bildungsprozesse didaktisch sinnvoll einzusetzen. Das pädagogische Personal muss zudem zukunftsorientiert ausgebildet und kontinuierlich weitergebildet werden. Die Mitarbeiter*innen benötigen gezielte Qualifizierung und Unterstützung, um Hemmnisse beim Einsatz digitaler Medien in der Lehre zu überwinden.

Chancengerechtigkeit

Nicht alle Menschen können die Vorteile digitaler Technologien in gleichem Maße nutzen, da bereits der Zugang zu den entsprechenden Medien von der sozialen Herkunft abhängig ist, ebenso wie die Bereitschaft und Fähigkeit zum Erwerb von digitalen Kompetenzen. So zeigt sich z.B. in der arbeitsorientierten Grundbildung, dass Menschen mit Lernschwierigkeiten beim digitalen Lernen doppelt abgehängt werden, da neben den Kulturtechniken Lesen und Schreiben auch noch die Fertigkeiten zur Nutzung digitaler Formate gelernt werden müssen.

Vergleichbarkeit

Während Digitalisierung im alltäglichen privaten Umfeld immer selbstverständlicher wird, gibt es große Unterschiede zwischen den Bildungsbereichen und -einrichtungen. Da die digitale Technik z.B. noch nicht systematisch in die Aus- und Weiterbildung des pädagogischen Personals integriert wird, unterscheidet sich deren Verbreitung zudem stark in den jeweiligen Bundesländern. Zugleich eröffnet die Digitalisierung aber auch eine kontinuierliche und standardisierte Leistungsdiagnostik und schafft damit neue Möglichkeiten einer überregionalen Vergleichbarkeit von Lernergebnissen und übergreifender Trends im Bildungswesen.

Während also weiterhin Bedarf besteht, auf Bundesebene den Einsatz digitaler Medien in den Bildungsinstitutionen und -kontexten anwendungsorientiert und strukturiert zu erforschen, werden in Sachsen durch das Modellprojekt weiter.digital zunehmend Ergebnisse in die pädagogische Praxis überführt: Zum Sommerfest der sächsischen Wirtschaft am 03.09.2020 war der VSBI vor Ort, um mit regionalen Unternehmen zu Bedarfen und Perspektiven beruflicher Weiterbildung ins Gespräch zu kommen. Auf Einladung von VEMASinnovativ, RKW Sachsen und Industrieverein Sachsen 1828 e.V. trafen sich Entscheider*innen aus sächsischen Unternehmen, um sich in entspannter Atmosphäre bei interessanten Inputs Anregungen für die Gestaltung der Zukunft der Arbeit zu holen. Ausgehend von historischen Einblicken in 500 Jahre Industriekultur in Sachsen im Rahmen der aktuellen Ausstellung BOOM wurde spätestens beim Ausprobieren von VR-Brillen in virtuellen Produktionsprozessen klar, dass Wirtschaft 4.0 auch Weiterbildung 4.0 benötigt! Das Pilotprojekt weiter.digital liegt mit der Entwicklung von bedarfsgerechten Lernwerkzeugen für berufliche Qualifizierungen in Unternehmen folglich am Puls der Zeit und geht mit innovativen Schritten weiter digital voran!

Wissen wollen: Projektpartner AWV geht mit Quiz in die praktische Erprobung

Das Projekt weiter.digital geht erste Schritte Richtung Praxis und Anwendung. Bereits zu Projektbeginn zeigte sich bei der Eruierung des Weiterbildungsbedarfes der Mitarbeiter*innen in KMU durch eine Befragung zu individuellen Interessen, dass in der Immobilienbranche ein Schwerpunkt vor allem auf rechtlichen Fragen bzw. Neuerungen der Gesetzeslage liegt. Tagesseminare zu Themen wie Wohneigentumsrecht oder Wohn- und Gewerberaummietrecht hatte der Projektpartner Akademie für Wirtschaft und Verwaltung GmbH (AWV) für Juni 2020 geplant und konnte sie glücklicherweise trotz Corona auch als Präsenzveranstaltung durchführen – natürlich unter den erschwerten Bedingungen der geltenden Hygieneauflagen.

Lernende testen bei der AWV ein neues Lern-Tool – und stellen nebenbei ihr Wissen auf den Prüfstand

In diesem Kontext startete die AWV als erster Projektpartner mit dem Testlauf des unter fachlicher Begleitung des Medienzentrums der TU Dresden entwickelten mediendidaktischen Konzepts und erprobte gleichzeitig zum ersten Mal überhaupt ein digitales Lernwerkzeug – in diesem Fall ein thematisches Quiz. Der Referent hatte bereits im Vorfeld Wissensfragen beigesteuert und mit Unterstützung der TU Dresden wurde für jede Veranstaltung eine kurze Befragung zur grundsätzlichen Weiterbildungsmotivation, ein Einstiegsquiz als Wissenstest sowie eine Nachbefragung zu den Erfahrungen mit dem Quiz auf der hauseigenen ILIAS-Lernplattform eingestellt. Das Kernstück bildet dabei das Quiz, bei dem die Seminarteilnehmer*innen vorab ihr Wissen testen können. Damit sind sie innerlich auf das Thema eingestellt und erkennen gegebenenfalls eigenständig Wissenslücken und Weiterbildungsbedarfe. Durch diesen Impuls können die Teilnehmenden im Vorfeld schon Fragen generieren, die dann in der Präsenzveranstaltung effektiver bearbeitet werden können. Der Dozent hat zudem die Möglichkeit, die vorhandenen Kenntnisse der Teilnehmenden einzuschätzen und seine Vorbereitung entsprechend anzupassen. Für alle Beteiligten ergeben sich durch die digitale Verknüpfung von Lerninhalten und Mediendidaktik klare Vorteile in puncto individuelles und kollektives Wissensmanagement. Das Quiz wurde darüber hinaus so gut angenommen, dass sogar zahlreiche Nicht-Seminarteilnehmer*innen freiwillig die Fragen bearbeiteten, wenn sie im öffentlichen Bereich der Lernplattform mit offenen Augen und Neugier unterwegs waren und auf den Link stießen.

Dank einer praxisorientierten Schnellschulung durch die Projektmitarbeiter*innen der TU Dresden sind die Lehrenden der AWV zudem mittlerweile sogar in der Lage, selbständig neue Quizfragen zu generieren und auf der Lernplattform einzustellen. Wissenstransfer findet somit bei weiter.digital in jeder Dimension statt, so dass man tatsächlich nicht nur von einer win-win-win-Situation sondern vor allem auch von einem learn-learn-learn-Prozess sprechen kann.

weiter.digital geht trotz Corona weiter: digital!

Maskenpflicht, Abstandsregelung, Dienstreiseverbot, Kontakt-Tabu, Ausgangssperre, Untersagung von Publikumsverkehr, Kitaschließung – die Maßnahmen laut Allgemeinverfügung vom 18. März 2020 im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie haben den Regelbetrieb aller Projektpartner stark eingeschränkt und das Arbeitsleben der beteiligten Mitarbeiter*innen erheblich beeinflusst, u.a. durch Kurzarbeit, Homeoffice nebst Kinderbetreuung und anderen Auswirkungen. Viele Betroffene haben diese Krise aber auch produktiv und konstruktiv genutzt, um sich konsequent mit den Optionen digitaler Kommunikationsmedien und Arbeitswelten auseinanderzusetzen. Bildungsträger erproben digitale Lernplattformen, Projektpartner organisieren ihre Meetings über virtuelle Konferenz- bzw. Kollaborationssoftware, Büroarbeit läuft von zu Hause über VPN-Tunnel oder Cloudlösungen, Informationen werden über social media und messenger Dienste geteilt und Arbeitsergebnisse über Homepages und cloud-Dienste bereitgestellt. Alle Beteiligten müssen sich dafür teilweise mit neu angeschaffter Hardware, wie z.B. WebCams oder digitalen Whiteboards befassen oder sich in bisher ungenutzte Software einarbeiten.

weiter:digital
weiter.digital ist digital

Das Projekt weiter.digital hingegen konnte bereits auf Erfahrungen und etablierte Formate in der virtuellen Zusammenarbeit zurückgreifen. Eine besondere Herausforderung ist lediglich, dass die unterschiedlichen Projektpartner jeweils in ihren Häusern bereits institutionelle Lösungen installiert haben, sich also bereits auf verschiedene Plattformen, Tools, Apps und Kommunikationskanäle festgelegt haben. Für die Kooperation im Rahmen von weiter.digital ist also entscheidend, technologieunabhängig zu arbeiten und praktikable Kompromisse zu finden: die Statustreffen laufen über Skype, das Protokoll wird auf den Cloud-Server der TU Dresden gestellt, der Prototyp wird mit Adobe Captivate produziert und auf Plattformen wie z.B. ILIAS bereitgestellt. Aktuell wird über ein geeignetes Annotations-Tool für multilaterales Feedback zu Funktionalität und Usability im Sinne eines User Reviews diskutiert. Das Projekt weiter.digital beweist seine Innovationskraft und Transferfähigkeit also nicht nur in Bezug auf den in Arbeit befindlichen Prototypen eines Lern-Medien-Formats für KMU, sondern auch in der täglichen Zusammenarbeit unter erschwerten Bedingungen durch Corona. Dennoch freuen sich die im Projekt beteiligten Menschen auf ein analoges Wiedersehen in der realen Welt mit Echtzeitübertragung in 3D ohne Bildstörungen, akustische Interferenzen und Kompatibilitätsprobleme.

Gamification – Projektpartner AMS geht mit gutem Beispiel voran

Die Ausbildungsgesellschaft für Metalltechnik und Schweißer mbH nutzt aktuell die Schweißer-App „Welducation Basic“ von Fronius, um via e-learning jungen Menschen die Möglichkeit zu geben, erste praktische Erfahrungen beim virtuellen Schweißen zu sammeln. Nach ein paar Trainingseinheiten können versierte Nachwuchs-Schweißer*innen sich mit den Vorgaben der Ausbilder*innen messen. So werden sie motiviert, sich spielend mit den Grundlagen ihrer handwerklichen Ausbildung zu befassen. Dank digitaler Technologie und mobiler Endgeräte auch jederzeit von überall – ohne Notwendigkeit von Präsenzveranstaltungen.

Gamification vermittelt Wissen spielerisch – ganz im Sinne von weiter.digital

Mehr Infos und einen Download-Link finden Sie hier.

Erster Sachbericht erstellt

Weiter digital

Die Arbeiten im Projekt weiter.digital laufen planmäßig. Am 26.02.2020 wurde von allen Partnern ein Zwischenverwendungsnachweis und der 1. Sachbericht zu den Arbeiten erstellt und fristgerecht eingereicht. Die geplanten Arbeitsschritte und Methoden zur Erreichung der Projektziele wurden mit dem Arbeitspaket 1, der Bestands- und Bedarfsanalyse, umgesetzt. Die Ergebnisse der Befragungen wurden von den Projektpartnern dokumentiert und ausgewertet. In Vorbereitung der mediendidaktischen- und medientechnischen Konzeption, Arbeitspaket 2, führte die TUD eine Literatur- und Internetrecherche durch. Derzeit laufen die individuellen Arbeiten zwischen den Praxispartnern und der TUD zur Erstellung der Leitfragen für die mediendidaktische Konzeption. Zur Unterstützung der Öffentlichkeitsarbeit wurde ein Corporate Design erstellt, das als Erkennungszeichen des Projektes dient. Dazu zählt auch, dass die Daten auf der extra eingerichteten cloud gespeichert und miteinander ausgetauscht werden. Während der Bearbeitung des Projektes wurden die Grundsätze und Querschnittsaufgaben von Projekten immer beachtet.

Eröffnung des Pilotprojektes „Lernen 4.0“ bei Donner+Partner in Dresden

Lernen 4.0 – bei Donner+Partner am 22.01.2020 in G´Dresden

Eröffnung des Pilotprojektes „Lernen 4.0“ – mehr als 30 Klein- und Kleinstunternehmen aus Sachsen informieren sich, wie neue Lernformen in den Arbeitsalltag integrieren werden können.

Neben Informationen zur Digitalisierung und Unterstützungsmöglichkeiten des Kompetenzzentrums „Mittelsstand 4.0“ der IHK Chemnitz,zu praktischen Tipps über „IT- Sicherheit – Basics und Fördermöglichkeiten“ durch die IHK Dresden zeigte TeamJens aus Erfurt anhand praktischer Beispiele für Gastronomen auf, „warum wir digital werden müssen“.

Ergänzt wurde diese interessante Auftaktveranstaltung mit praktikablen Beispielen für Lösungen „Digitaler Lernformen und zur Motivation der Mitarbeiter“ in KKU durch die future Training & Consulting GmbH, einen Projektpartner von weiter.digital.

Treffen zur mediendidaktischen Konzeption haben begonnen

Nach einem erfolgreichen Auftakt bei der Akademie für Wirtschaft und Verwaltung GmbH am 13. Januar 2020 in Dresden war das Projektteam der Technischen Universität Dresden am 21. Januar 2020 bei der Future Training & Consulting GmbH in Chemnitz zu Gast. Im Mittelpunkt beider Treffen stand die mediendidaktische Konzeption der digitalen Medienformate, die im Projekt gemeinsam umgesetzt werden sollen (siehe Foto). Dabei wurden übergeordnete Themen und konkrete Fachinhalte festgelegt sowie Rahmenbedingungen für die mediendidaktische Umsetzung konkretisiert und die nächsten Schritte besprochen. Am 30. Januar. 2020 folgt ein weiteres Konzeptgespräch bei der AMS Ausbildungsgesellschaft für Metalltechnik und Schweißen mbH in Heidenau.

Arbeitsgruppe Digitale Medien des VSBI e.V.

Im Mittelpunkt des Treffens standen Trends der Digitalisierung in der Bildung und der Erfahrungsaustausch zu den aufgezeigten Richtungen. Deutlich wurde, dass Digitalisierung in der Aus- und Weiterbildung für alle Mitglieder des Verbandes und vor allem Kleinst- und Kleinunternehmen eine große Herausforderung ist, da 3 Faktoren eine zentrale Rolle spielen:

• die digitalen Medien bzw. Medienangebote selbst (als Lernmaterialien oder Lernwerkzeuge), Gegenstand des Projektes weiter.digital
• die Lehr- und Lernprozesse in die die Medienangebote eingebunden
sind, und
• die am Unterricht unmittelbar beteiligten Akteure, Lehrpersonen und Lernende.


Lehrerinnen und Lehrer werden im Unterricht mit digitalen Medien nicht überflüssig – im Gegenteil: Es kommt gerade auf sie an!

Kurze Ausführungen zum Stand der Projektarbeit weiter.digital durch den Vorstandsvorsitzenden für die Mitglieder der Arbeitsgruppe rundeten das Treffen ab.

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